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Tagesfahrt am 7. September 2019
nach Merkers und Fulda

(FFW.) Nach dem tollen Ausflug im letzten Jahr wurde 2019 direkt nachgezogen und wieder eine Tagesfahrt organisiert. Am ersten Septembersamstag starteten wir vom schönen Zwiebelstädtchen aus wieder mit dem Reisebus über die östliche Landesgrenze hinweg nach Thüringen.
Erste Station sollte das Erlebnisbergwerk in Merkers sein. Vor etwa zwei Jahrzehnten war unser Verein schon mal dort, wir wussten also noch ganz grob, dass es wirklich ein Erlebnis werden würde.
Nach unserem obligatorischen Mittagsbuffet am Bus ging es dann auch für alle mit dem Aufzug in die Tiefe. Da unsere Gruppe so groß war, hatten wir dort dann einen LKW exklusiv für uns, mit dem wir in Schutzkleidung durch die kilometerlangen Stollen gefahren wurden.

Der Rest von uns durfte sich mit anderen Kleingruppen zusammenschließen. Zu unserer Überraschung war darunter auch ein Damenausflug aus Biebertal und Heuchelheim. Für alle ging es jedenfalls, teils in atemberaubender Fahrt, durch enge Stollen und Flöze zu verschiedenen Besichtigungspunkten, Kristallhöhlen, unterirdischen Veranstaltungshallen und Verstecken von großen Teilen des Goldschatzes des dritten Reichs. Dass dieses ehemalige Salzbergwerk das ‚Erlebnis‘ im Namen zu recht trägt, dürfte spätestens bei der Rückfahrt ans Tageslicht nach gut drei Stunden, jedem Teilnehmer klar gewesen sein.

Zurück im Bus ging es zurück nach Hessen, in die Innenstadt von Fulda. Vom Busparkplatz aus folgte ein kurzer Fußmarsch zur Brauereigaststätte Wiesenmühle.


Leider war es Anfang September abends nicht mehr so warm, dass wir im wunderschönen, riesigen Biergarten hätten sitzen können. Nach dem gemeinsamen Abendessen und dem ein oder anderen Getränk blieben noch einige wenige länger am langen Tisch sitzen, während sich die Mehrzahl von uns in kleinen Gruppen in die Altstadt aufmachte. Unter anderem war an diesem Samstag der vorletzte Abend des Fuldaer Weinfest im Museumshof, so dass man sich dort wiedertreffen konnte. Am späten Abend waren dann alle rechtzeitig zurück am Bus angekommen und so konnte auch pünktlich die Heimfahrt nach Staufenberg angetreten werden.
Allen Rückmeldungen zufolge war auch diese Tagesfahrt ein voller Erfolg und so wird unser Verein sicherlich auch 2020 wieder mit dem Bus zu einem gemeinsamen schönen Tag aufbrechen.
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Kegelwanderung 2019

Kegel-/ Winterwanderung 2019

Die 51. Winterwanderung des Vereins fand, traditionell, am ersten Samstag im Februar statt. Erstmals sollte es in die neue gute Stube eines in Staufenberg wohl bekannten Gastronomen nach Odenhausen/Lahn gehen. Wie immer bei unseren Wanderungen wurde aber zunächst Zwischenstation zum deftigen Frühstück mit leckeren Schlachterzeugnissen gemacht. Unser Staufenberger Jägerhäuschen bot dafür den perfekten Ort. Weiter ging es über das Schloß und Hofgut Friedelhausen, so dass wir planmäßig zur Mittagszeit in Odenhausen ankamen. Nach einem ausgiebigen Mittagessen sollte zumindest ein Teil der gerade aufgenommenen Kalorien auf der Kegelbahn wieder abtrainiert werden. Dies gelang dem einen gut, dem anderen besser und am allerbesten, als es darum ging, tatsächlich Ingo Steitz. Dank des größten Erfolgs seiner jüngeren sportlichen Karriere darf unser Vizekassenwart jetzt für ein ganzes Jahr sein Heim mit unserem großen Wanderpokal schmücken. Nicht ganz so rund lief es auf der Kegelbahn bei Alexander von Speicher, der sich nun Pudelkönig nennen darf.





Kegelwanderung 2019

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Tagesfahrt am 25. August 2018
nach Hainich & Mühlhausen (Thüringen)

(FFW.) Am 25. August ging es um 9.00 Uhr mit einem neuen, modernen Reisebus los in Richtung Thüringen.
Die Laune an Bord war gut, da konnte uns auch das bei der Abfahrt bescheidene, kühle Wetter keinen Strich durch die Rechnung machen. Wer den Unkostenbeitrag von 25€ noch nicht überwiesen
hatte zahlte einfach bar im Bus. Nach 2 Stunden erreichten wir unsere erste Station, den Baumkronenpfad im Hainich Nationalpark. Der Weg dahin geriet zu einem abenteuerlichen Unternehmen,  mussten wir doch auf Grund einer Baustelle kurz vorm Ziel einen von einer Einheimischen geführten Umweg über Feldwege nehmen. Sicher am Parkplatz des Baumkronenpfades angekommen wurde zuerst ein reichhaltiges, kaltes Buffet aufgebaut. Dabei blies uns ein kalter Wind unangenehm um die Nase. Der im Unkostenbeitrag enthaltene Eintritt ermöglichte uns den Zugang zu den interessanten Erlebniswelten am Nationalpark. Hier wurde allerlei Wissenswertes zum Thema Wald und Natur kurzweilig zum Mitmachen präsentiert. Im Anschluss daran erwartete uns ein Ranger am Fuße des Aufstiegsturmes zum 530 Meter langen Baumkronenpfad zur Führung. Wie bestellt besserte sich das Wetter und die Sonne zeigte ihr strahlendes Gesicht. Beim Aufstieg auf bis zu 21 Meter Höhe, man konnte aber auch einen Fahrstuhl benutzen, brachte uns der Ranger auf spannende und witzige Art Einblicke in Lebensweise und Zusammenspiel von Bäumen und Waldbewohnern wie Specht, Wildkatze und Fledermaus näher.
Unvergessen seine Darstellung eines Grünspechtes im Anflug. Nach 1 ½ Stunden, die wie im Fluge vergingen, entließ uns unser Führer mit guten Wünschen und einem Gruppenfoto in Richtung Aussichtsturm. Hier angelangt konnte in 41 Metern Höhe eine herrliche Rundumsicht genossen werden, die Blicke weit über den Hainich hinaus ermöglicht. Gerne wären wir noch länger geblieben,
aber die Fahrt sollte uns ja noch in die ehemalige mittelalterliche Reichsstadt Mühlhausen führen.
Dort warteten noch Stadtführung und die berühmte Kirmes auf uns. Die Veranstaltungsorte sind hier auf das gesamte Stadtgebiet verstreut. Fast 30 Feier-Gesellschaften drücken so diesem Event ihren Stempel auf. An diesem Samstag, dem großen Festwochenende, stand ab 15.00 Uhr die große Musikschau mit Spielmannszügen aus ganz Deutschland auf dem Programm. In der Stadt angekommen erwartete uns wegen gesperrter Straßen eine Schnitzeljagd nach einem Busparkplatz.
Unser Busfahrer erzwang unter Aufbringung aller Fahrkünste und unter Mitwirkung des Einweisers Wolfgang einen Stellplatz mitten in der Altstadt. Hier fand uns auch unsere Führerin, die eine interessante Route durch die an Filmkulissen erinnernde Altstadt, bis zu einer größeren Kirmesgesellschaft eingeschlagen hatte. Ab diesem Zeitpunkt stand die verbleibende Zeit zur freien Verfügung. Nach und nach verteilten sich die Mitfahrer in kleinen Gruppen auf den Feierlichkeiten.
Mein weiterer Weg führte mich auf den Vorplatz der Mühlhäuser Brauhaus Gaststätte wo sich Spielmannszüge gerade ein Auftrittsduell boten. Dabei wurden neuere Lieder wie „Die immer lacht“ genauso interpretiert wie alte Standards. Allerorten war eine ausgelassene Stimmung, auf Tischen getanzt und mitgesungen, der ganze Ort war auf den Beinen. Gestärkt durch ein deftiges Mahl im
Brauhaus fand mein Tag dann den Abschluss mit Freunden bei einer Kirmesgemeinde an der nah gelegenen Jakobikirche (Kirchen gibt es in Mühlhausen 14 Stück). Viel zu früh mussten wir dann zum Bus aufbrechen, damit wir pünktlich um 20.30 Uhr abfahren konnten. Auf der Heimfahrt hatten jeder nochmal die Möglichkeit bei einigen Kaltgetränken die Erlebnisse des Tages zu besprechen.
Unser Fazit: Die Ziele Hainich und Mühlhausen sind jederzeit wieder eine Reise wert! So ging ein schöner Tag mit netten Leuten wie im Fluge vorüber.